Comic: Der dunkle Tempel

In Der dunkle Tempel lernen wir in fünf Heften die Vorgeschichte einiger Charaktere aus dem Spiel Jedi: Fallen Order näher kennen. Die Reihe ist weniger eine Vorgeschichte zum Spiel, sondern insbesondere zu den Jedi Cere Junda und Eno Cordova, ihrem Meister.

Der dunkle Tempel (Panini)

Worum geht es?

Der Hohe Rat der Jedi schickt Meister Cordova und seine Padawan Cere Junda, Padawan auf eine Mission zum Planeten Ontotho, der seit Kurzem Teil der Republik ist. Doch der Planet ist gespalten: Ein Teil der Bevölkerung, die Fylari, möchte sich seine Unabhängigkeit bewahren und verbieten dem Rest der ontothonischen Bevölkerung den Zutritt zu ihrem Gebiet.

Die ontothonische Regierung hat eine Abmachung mit der DAA Corporation getroffen, die einen kürzlich freigelegten Tempel erforschen möchte – der sich jedoch auf dem Gebiet der Fylari befindet.

Die Haupthandlung wird immer wieder durch eine Nebenhandlung um die Inquisition und die Zweite Schwester unterbrochen, die uns ebenfalls nach Ontotho führt, allerdings viele Jahre später …

Zeitliche Einordnung

Die Reihe teilt sich in zwei Handlungsstränge: den der Zweiten Schwester zur Zeit des Spiels, 14 VSY, und den von Cere und Cordova, in einem unbekannten Jahr vor den Klonkriegen.

Für eine bessere Übersicht empfehle ich euch meine Star-Wars-Timeline, die auch mir immer wieder eine große Hilfe ist. 🙂

Für wen ist der Comic geeignet?

Der Comic eignet sich für alle, die Jedi: Fallen Order bereits gespielt haben und mit dessen Story vertraut sind. Ihr könnt die Reihe natürlich auch zuvor lesen – ich selbst fände die Geschichte allerdings weniger schlüssig, ohne die Charaktere bereits zu kennen.

Meinung

Cere ist impulsiv und handelt gerne vorschnell. Das bestätigt Cordova vor dem Hohen Rat der Jedi und zieht sich durch die Geschichte – eine Geschichte, die weder logisch noch spannend ist. Welches Interesse verfolgen die ontothonische Regierung, die DAA Corporation und die Fylari jeweils wirklich? Ein historisches? Profit? Einen Bürgerkrieg? Ich musste mehrmals mit den Augen rollen, da sich Cere immer wieder lautstark – aber immerhin so, wie sie charakterisiert wurde – und viel zu übermächtig ins Kreuzfeuer des Geschehens warf.

Auch das Ende der Geschichte, die Einmischung durch weitere Jedi in den Konflikt, einschließlich Senatswachen und eines Raumkreuzers, durch die der Tempel zerstört wird, hat für mich versagt.

Über den namensgebenden Tempel habe ich insgesamt kaum etwas erfahren – das fand ich schade, denn Jedi: Fallen Order und die Doktor-Aphra-Comics zeigen, dass verlorene Völker und deren Bauten und Artefakte spannende Geschichten und Geheimnisse bergen können.

Gefallen haben mir immerhin, Eno Cordova noch ein wenig besser kennenzulernen und die Zeichnungen, in denen ich mich mit Ceres Charakterdesign besser anfreunden konnte als im Spiel.

Für mehr als 2 von 5 Sternen für Der dunkle Tempel reicht das aber nicht.

Bewertung: 2 von 5.

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